Freitag, 9. Mai 2008

Was wirklich geschah

Wie alles geplant war hatte ich euch ja bereits geschrieben. (Siehe letzter Eintrag) …soweit die Theorie :-) In der Praxis läuft dann aber doch meistens alles nicht ganz so einfach und reibungslos.


Der erste Eindruck

Die neue Wohnung habe ich noch planmässig besichtigt. Dabei sank die Laune auf unser neues Zuhause aber dann doch etwas. Dass die Decken in dem Haus nicht grade hoch sind, wusste ich ja schon, aber als ich durch die Wohnung ging, war es schon etwas enttäuschend. Die Decke im Wohnzimmer war Holz, was den eh schon niedrigen Raum fast erdrückte und auch in den beiden übrigen Zimmern waren Decken und Wände überwiegend mit Holz vertäfelt. Nach der ersten Enttäuschung besprach ich dann mit Barbara (meine Schwiegermutti) was wir ändern dürfen und was so bleiben soll, wie es ist. Erst war es relativ wenig, was wir ändern durften, doch nach und nach gefielen auch Barbara die Ideen und ich bekam wieder Hoffnung, dass wir am Ende doch eine schöne kleine Wohnung haben.


Ostern

Auch die Reise nach Dortmund, so wie der Abschiedsbrunch verliefen noch wie vorgesehen. Als Urs dann wieder beim Militär war, hatte ich noch Zeit, den REWE um einige Tausend Bananenkisten zu erleichtern und die übrigen Sachen zu verpacken. :-)


Der laaange Donnerstag

Hier hörte dann das planmässige auch schon auf, denn Hermann sagte mal wieder ab, so dass wir nicht alle Sachen bei ihm lagern konnten, sondern ich zusammen mit Papa nur die restlichen Kartons mit zu Hermann runter nahm. Wir fuhren also am ersten April-Donnerstag mit den Kartons nach Sennfeld, luden dort aus und fuhren dann weiter nach Buchen, wo Papa die vorgefertigten Beleuchtungselemente an ihrem Bestimmungsort installierte. Hermann brachte mich noch nach Osterburken zum Bahnhof, da ich noch Donnerstag Abend in Frauenfeld sein wollte um Freitag Morgen dort den süssen zu überraschen und an seinem letzten Tag ab zu holen.

Nach einer langen Zugfahrt mit natürlich viel zu schwerer Tasche, kam ich dann kurz vor elf und grade noch rechtzeitig zum Einchecken in meinem Hotel gegenüber der Kaserne an und konnte mich endlich aufs Bett fallen lassen.
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück checkte ich wieder aus, lagerte mein Gepäck im Hotel und setzte mich mit einem lustigen Taschenbuch in den Warteraum am Bahnhof. Urs wusste inzwischen, dass ich in Frauenfeld bin, so dass er mir bescheid sagen konnte, wann er gehen kann. Kurz vor eins ging ich dann rüber zur Kaserne und wir hatten uns endlich wieder! :D


Der kleine Umzug

Am Anfang der folgenden Woche räumten wir alle Sachen aus Urs Zimmer in die neue Wohnung, oder auf den Dachboden, damit wir im alten Zimmer renovieren konnten. Das Zimmer gehört jetzt Barbara und sollte für die Zeit, in der Mama uns hilft ihr Gästezimmer sein.


Die Renovierung beginnt

Am Mittwoch holten wir Mama vom Bahnhof ab. Auch das ging mal wieder nach Plan. :-) In den folgenden zwei Wochen begannen wir* mit den grösseren Renovierungen:

- Das Wohnzimmer wurde tapeziert, und Wände und Decken weiss gestrichen
- Das Schlafzimmer wurde mit Rigipsplatten verkleidet, tapeziert und weiss gestrichen
- Im Schlafzimmer wurde Teppich verlegt
- Die Küche wurde weiss gestrichen und ein Schrank entfernt
- In der Küche wurde PVC verlegt
- Der Flur wurde weiss gestrichen und eine Wand entfernt, weil dahinter eine Tür war
- Einige Fenster- und Türrahmen wurden grundiert

…und etliche andere Kleinigkeiten


Der grosse Umzug

Vom 21.-23. April bin ich mit Mama nach Dortmund gefahren und habe meine Möbel geholt und Bodenbeläge gekauft, weil die in der Schweiz um einiges teurer sind. Montag Abend haben wir uns noch mit Linda zum Pizza-Essen getroffen und Dienstag Morgen waren wir zum Frühstück bei Oma. Danach haben wir dann die Teppiche, den Laminat und den PVC gekauft und waren genau pünktlich zum Auto-Einladen wieder da. Mama ist dann Essen gegangen mit ihren Freundinnen und Papa, Claudi, Elli, Georg, Tobi und Maik sind gekommen um beim Einladen des Autos zu helfen.
…und es geschah, was die meisten von uns nicht geglaubt hätten: Wir haben ALLES ins SIXT-Leihauto bekommen.


Der Zoll

Mittwoch Morgen ging es dann zurück in die Schweiz und zum Glück dachte ich die ganze Zeit nicht an den Zoll. Erst kurz vorher erwähnte Mama ihn wieder und von da an war ich nur noch nervös. Ich hatte Angst, dass sie uns aus irgendwelchen Gründen doch nicht rein lassen würden, oder die Ausgefüllten Dokumente falsch wären oder welche fehlen würden.

…und das alles, damit die Zollfutzis uns nicht mal anhalten… -.-

Danach war dann natürlich alles wieder gut und wir kamen zeitig an. Das einzige, was ich dann noch kaputt gemacht habe, war übrigens ein Bilderrahmen, aber das stört ja keinen grossen Geist. :-)


Mehr Ruhe, weniger Hilfe

Am 27. April brachten wir Mama wieder zum Bahnhof. Wir haben zwar mit ihrer Hilfe viel geschafft, doch liegt auch noch eine Menge vor uns. In der Zeit seitdem haben wir die Ecke in der Küche zu ende verkleidet und den Kühlschrank an seinen Platz gestellt. Letzten Montag waren wir bei IKEA und haben einen Grosseinkauf gemacht. Bis auf die Badsachen ist auch inzwischen alles aufgebaut und angebracht, aber damit hatte ich ja noch nie ein Problem. :-)

…ausserdem haben wir endlich mal wieder ein ganze Wochenende nur gespielt. :D


Langsam aber sicher

Auch wenn wir jetzt etwas brauchen, um grade die grösseren Arbeiten fertig zu bekommen, wird es hier doch immer wohnlicher und wir freuen uns über unsere schöne Wohnung.


Vielen Dank!

Liebe Mama, riesen Dank für die viele Hilfe und Geduld!
Lieber Papa, Claudi, Elli und Georg, vielen Dank für die kurzfristige Hilfe wegen der Fehlplanung! …und vor allem Papa, weil du echt alle Sachen ins Auto bekommen hast.
Lieber Tobi und Maik, danke, dass ihr doch noch gekommen seid um das Auto aus zu stopfen. :-)
Liebe Barbara, viel dank für die leckere Verpflegung während des Renovierens.
Lieber Werner und Maria, danke für das Ausladen und Hochtragen unserer Sachen.
Und danke Süsser, dass du für mich da bist egal, was ist. :-*


Mehr Bilder sind in der Gallerie


*Wenn ich sage „wir“ meine ich zu 75% Mama, zu 15% mich und zu 10% Urs. :-)

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