Sonntag, 29. März 2009

„Ach, da war ich geschäftlich in Deutschland“

Was für ein toller Satz :-)
Auch wenn ich in der Ausbildung schon einmal eine Woche in einem Schweizer Hotel in der Nähe von Zürich verbringen durfte (damals für einen Software Kurs), war ich vor ein paar Wochen das erste Mal „richtig“ geschäftlich unterwegs. Und zwar war ich während drei Tagen in zwei unserer Schwesterfirmen in der Nähe von Stuttgart.

Am Dienstagmorgen früh um halb sieben ist mein Zug von Thun losgefahren. Das tolle ist, dass man bei Zugfahrten, welche über die Schweiz hinausgehen, 1. Klasse fahren kann.
Soweit ich mich erinnern konnte, war dass das erste mal für mich in der 1. Klasse im Zug. Es war schon ein witziges Gefühl zwischen diesen ganzen Geschäftsleuten zu sitzen in ihren Anzügen und mit Notebooks ausgerüstet. Nach dem ICE stand auch noch eine halbe Stunde Zugfahrt im TGV an, die „Sessel“ in der 1. Klasse da waren ja mal der Hammer! :-)
Den letzten Teil der Fahrt verbrachte ich noch in einem Regionalzug, da hab ichs dann auch ganz ohne erste Klasse ausgehalten ;-)

Bei der Firma Jung in Göppingen stand am ersten Tag etwas Unterstützung von den CAD-Usern an, also praktisch „Support vor Ort“. Am Mittwoch hab ich die Leute in dem neuen Datenbank-System geschult.
Mittwoch Abends gings dann mit dem Arbeitskollegen nach Tübingen. Wir machten bereits einen kurzen Abstecher bei der Firma Walter für eine kurze Besprechung. Danach war wieder Hotel angesagt.
Morgens hab ich dann direkt ausgecheckt und hab den Tag durch bei diversen Fragen und Problemchen, die bei Walter angefallen sind, ausgeholfen und ein paar Neuerungen im System vorgestellt. Nachmittags um vier ist dann auch schon mein Zug nach Thun (über Horb und Zürich) in Tübingen abgefahren.

…und viereinhalb Stunden später war ich endlich wieder bei meiner Anna zuhause :-)

Alles in allem war diese erste „Geschäftsreise“ auf jeden Fall ein interessantes Erlebnis und es hat, wie auch schon im täglichen Arbeitsleben, sehr viel Spass gemacht den Leuten zu helfen und neues beizubringen! Das „1. Klasse-Fahren“ und die Übernachtungen in den Hotels waren ungewöhnlich luxuriös. Allerdings denke ich, dass man das, schneller als einem lieb ist, „gesehen hat“, wenn man öfters in der Form unterwegs ist. In dem Sinne hoffe ich auf weitere solche Erlebnisse, aber dann doch nicht auf allzu viele.













Links ein Bahnhof auf der Hinfahrt und rechts eines der noblen Zimmer

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*piiieeep*