Nachdem wir am Dienstag bereits etwas eingekauft und vorbereitet und uns am Mittwoch mit einem Freund getroffen haben stand dann am Donnerstagnachmittag bereits die Abschiedsfeier in der Firma an. In dieser habe ich mich in den letzten Tagen noch hauptsächlich darum gekümmert, alle angefangenen Arbeiten abzuschließen oder abzugeben. An besagtem Donnerstag erwartete mich morgens ein ungewohntes Bild: mein ganzer Schreibtisch war voller rot-weißer Schweiz-Souvenirs. Die schöne und etwas verrückte Art meiner geschätzten Arbeitskollegen, Lebewohl zu sagen und mir mit dem einen oder anderen Geschenk später Mal das Heimweh zu vertreiben und meine Wurzeln nicht aus den Augen zu verlieren. Mit dem einen oder anderen Augenzwinkern versteht sich ;)
Am Nachmittag hatten ich und die ganzen Arbeitskollegen, mit welchen ich in den letzten Jahren gearbeitet habe dann die Gelegenheit einander Tschüss zu sagen und alles Gute zu wünschen.
Das nächste Highlight war dann die Abschiedsfeier zuhause. Am Samstag ab 14:00 Uhr waren alle wichtigen Familienmitglieder, Freunde und Arbeitskollegen eingeladen, sich bei mir zu verabschieden. Relativ schnell waren das Wohnzimmer und der Balkon in der Wohnung meiner Eltern prall gefüllt mit all meinen Lieben Leuten. Während der Festivitäten hatte ich nicht wirklich die Gelegenheit mich um jeden der Gäste zu kümmern. Aber da Anna von jedem der Gäste mit mir ein Abschiedsfoto gemacht hat, war es spätestens da möglich, den Leuten in aller Ruhe Goodbye zu sagen und ein paar Worte zu wechseln.
Der Großteil der Leute kam und ging ungefähr zur selben Zeit. Als dann abends nur noch die „engste“ Familie am immer noch gut gedeckten Wohnzimmertisch saß und ich gerade neue Aufbacksachen in den Backofen getan hatte kamen unerwartet noch die alten Schulkollegen Andy und Manuel aus der Nachbarschaft vorbei. Also haben wir noch mit den beiden gespeist und gequatscht bis der ganze Tisch müde und satt war.
Am frühen Sonntagnachmittag war dann der „importierte“ Schwiegermama-Toyota gepackt mit allen Kisten, Kleidern und sonstigen Sachen, welche ich für die „Übergangszeit“ in der Schweiz noch da hatte. Die Eltern, Schwester und Großeltern in den Arm genommen und das letzte aber eigentlich wichtigste Mal in der Woche Lebewohl gesagt ging es dann (wiedermal) Richtung A5 los.
Und diesmal, endlich, endlich, nach Wochen mit viel zu viel hin- und her und viel zu wenig Anna und Urs ging es definitiv, physisch und psychisch komplett in unser neues zuhause in Dortmund.
hahaha - das erste Bild erinnert an "das grosse Fressen" ;)
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